1. Herren verliert Derby gegen Hoykenkamp

Trotz der Ankündigung im Programmheft keine Geschenke verteilen zu wollen, war dies doch der Fall. Nach einer schwachen ersten Hälfte (9:15) hat es trotz spannender Schlussphase nicht gereicht (26:30).

Aber der Reihe nach. In einer gut gefüllten Delmenhorster Stadionhalle gab es bereits nach nicht einmal 2 gespielten Minuten eine Schrecksekunde. Thorsten Gärtner kugelte sich bei dem Versuch den in einer etwas höheren Gewichtsklasse kämpfenden Nico Skormachowitsch bei einem "Überleger" zu hindern die Schulter aus und somit war für ihn das Spiel vorbei, ehe es überhaupt richtig angefangen hat. Auch im weiteren Spielverlauf sollte es vor allem Nico Skormachowitsch sein, der uns immer wieder vor Probleme stellte - entweder mit einem seiner Wurfgeschosse oder durch kluge Abspiele an den Kreis, wenn unsere Absprache nicht stimmte.
Lediglich bis zum 6:6 entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel in dem beide Mannschaften die Lücken in der gegnerischen Deckung gut nutzen konnten. Was dann aber geschah, ist kaum in Worte zu fassen. Wir legten eine Serie von 0:8 Toren hin und gingen mit einer sehr großen Hypothek in die Pause (9:15).
In der Kabine schworen wir uns noch einmal ein, dass bis hierhin noch überhaupt nichts verloren sei, denn immerhin konnte man auch in einem Vorbereitungsspiel die TS Hoykenkamp nach einem 7-Tore-Rückstand am Ende noch bezwingen. Im zweiten Durchgang agierten die Gäste dann zunehmend nervöser und man konnte nach und nach den Vorpsrung schmelzen lassen, bis wir sogar bis auf 23:24 verkürzen konnten. Leider begab man sich dann in puncto Nervösität auf Augenhöhe mit den Hoykenkampern, die dann widerum den Bogen bekamen und die sich aus unseren Fehlern ergebenden Chancen eiskalt nutzen, sodass sie am Ende verdient als Sieger das Parkett verließen. Diese Niederlage wirft uns zweifelsohne zurück - aber sie wirft uns nicht um! Mit den beiden verbleibenden Saisonspielen vor dem Jahreswechsel gegen RW Damme und Brinkum II hat man noch 2 Chancen den Jahresabschluss versöhnlich zu gestalten.