HSG II ergibt sich nahezu kampflos ihrem Schicksal
Handball: Vereinsinternes Duell gegen die Dritte mit 20:33 verloren

Während die Routiniers um Hergen Franz den Kontakt zu den Landesklassen-Spitzenplätzen halten, steht die HSG II in der Tabelle unten drin.

Eine deutliche 20:33 (10:17)-Niederlage hat die HSG Delmenhorst II gegen die dritte Vertretung der HSG kassiert. Dabei blieb sie sowohl in spielerischer als auch kämpferischer Hinsicht einiges schuldig.
Die Zuschauer hatten ein spannendes Vereins-Derby erwartet. Was sie zu sehen bekamen, war eine routiniert aufspielende dritte Vertretung und eine Zweite, die völlig konfus agierte. Von Beginn an zeigte die Dritte, dass sie unbedingt beide Punkte wollte, zog bereits in der 13. Minute auf 7:1 davon.
Allerdings hatte es ihnen ihr Gegenüber sehr leicht gemacht. Die Neitzel-Sieben ließ im Angriff jeglichen Druck vermissen, sah in der Deckung mehr oder minder tatenlos zu. Zwar nahm das Team nach dem 3:8-Anschluss mehr Fahrt auf, doch nach dem 6:11 schien das Pulver bereits verschossen.
Die HSG III hatte nun keinerlei Probleme, den Abstand zur Pause zu erhöhen. Auch nach Wiederbeginn wollte den „Gastgebern“ nicht viel gelingen. Das Trainergespann Neitzel/Eilers musste mit ansehen, wie ihre Spieler die Köpfe hängen ließen und sich nahezu kampflos ihrem Schicksal ergaben. Die Dritte hingegen ließ es locker angehen, wechselte munter durch, ohne den deutlichen Sieg zu gefährden.

HSG Delmenhorst II: Cordes Gärtner, Albers 5/1, Besuden 3, Coors, Cordes, Eilers 1, Fortmann, Helfrich 2, Schlausch 3, Schröder 1/1, Unger 1, Frenzel 2, Hoppe.
HSG Delmenhorst III: Görtz, Franz 9/1, Hafemann 3, Heitmann 4/2, F. Kreuzer 4, R. Kreuzer 3, Meier 2/2, Poppe 4, Riethmüller 2/1, Schneider 2, Traudt 1, Trimac

 

Quelle: www.dk-online.de / Jörg Schröder