"Nur" ein 28:28 gegen Schlusslicht aus Bremen

Da hatte man sich sicher mehr erhofft! Nach 3 Siegen in Serie mussten wir im Nachholspiel gegen die Inhaber der "Roten Laterne" aus dem Bremer Osten ran. Bereits im Vorfeld wurden wir gewarnt die SG Bremen-Ost nicht zu unterschätzen, konnten sie doch achtbare Ergebnisse gegen Spitzenteams erzielen, die sich aber nicht in der Tablle in Form von Punkten widerspiegeln.

Dennoch war man fest entschlossen beide Punkte zu holen um sich selbst eine hervorragende Ausgangsposition im Hinblick auf die nächsten schweren Aufgaben zu verschaffen. Personell mussten wir den beruflich verhinderten André Müller ersetzen was durch die Rekrutierung von Steffen Eilers aus der zweiten Mannschaft geschah.
Hochmotiviert und vor einer für einen Donnerstagabend gut gefüllten Halle, legten wir gleich los wie die Feuerwehr. Eine Aggressive und äußerst bewegliche Abwehr stellte die Gäste anfangs vor erhebliche Probleme. So blieben in den ersten 5 Minuten die Bremer Würfe entweder im Block hängen oder verfehlten gar gänzlich das Gehäuse. Im Gegenzug dazu gefiel bei uns gerade in der Anfangsphase das Tempo-Gegenstoß-Spiel und man konnte durch sogenannte "einfache Tore" schnell über 3:0 und 7:1 auf 11:5 enteilen und alles sah nach einem ungefährdeten Sieg aus. Doch bereits gegen Ende der zweiten Hälfte kam etwas Sand in unser Getriebe und die intensive Abwehrarbeit der Anfangsphase ließ nun etwas nach, wodurch die Gäste kurz vor dem Seitenwechsel den stetigen Rückstand von 4-5 Toren verringern konnten. Ärgerlich war dabei der letzte Treffer der ersten Halbzeit, als mit der Halbzeitsirene ein Wurf von Simon Sperling aus geschätzten 30 Metern den Weg in unser Tor fand und den Halbzeitstand von 17:15 markierte. Nach Wiederanpfiff wollte man den sehr guten Start aus der 1. Hälfte wiederholen und frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen. Doch gerade dies ist nicht eingetreten. Zwar konnte man den Gegner anfangs immer auf ca. 3 Tore Distanz halten, doch in der 40. Minute war es den Bremern vergönnt das erste Mal den Ausgleich zu erzielen. Begünstigt wurden sie dabei von teilweise zu überhasteten Angriffsaktionen, die zu Ballverlusten und Gegenstoßtoren führten. Diese Phase des Spiels war dadurch gekennzeichnet, dass man immer wieder mit mehreren Toren in Führung ging, die Bremer aber nie locker ließen und stets ausgleichen konnten. 3 Minuten vor dem Spielende war sogar eine Niederlage möglich als man erstmals mit einem Treffer hinten lag. Glücklicherweise war der letzte Treffer der Partie uns vorbehalten, so dass man noch einen Punkt über die Ziellinie retten konnte. Unter'm Strich bleibt festzuhalten, dass in diesem Spiel sowohl ein doppelter Punktgewinn möglich war (der letzte Wurf wurde gehalten), als auch eine Niederlage. Somit kann das Unentschieden durchaus als ein über das gesamte Spiel gesehen gerechtes Ergebnis bezeichnet werden.
Nun müssen wir am 7.2. gegen Bexhövede nachlegen und auch dort wieder versuchen beide Punkte auf der Habenseite zu verbuchen.