HSG Delmenhorst richtet Mini-Turnier in der Stadtbadhalle aus
Das Sammeln von Erfahrungen auf dem Spielfeld ist für Nachwuchs-Handballer sehr wichtig. 20 Minimannschaften aus neun Vereinen der Umgebung haben die Chance genutzt und beim Mini-Turnier in der Stadtbadhalle gespielt.
Reges Treiben hat am Sonntag in der Stadtbadhalle am Delfina geherrscht. Das jährlich ausgerichtete Miniturnier lockte erneut viele Vereine aus dem Umkreis und natürlich auch Familie und Freunde der Nachwuchs-Handballer an. Organisiert wurde das diesjährige Turnier von Carmen Logemann und Alexandra Hildener, die selber beide aktiv in der I. Damenmannschaft der HSG Delmenhorst Handball spielen. „Auch in den letzten Jahren haben wir das Turnier schon gemeinsam mit meinem Vater Henning Hildener organisiert. Ab jetzt übernehmen wir es einmal im Jahr in eigener Verantwortung“, sagt Hildener. Der Handball-Nachwuchs im Alter von vier bis acht Jahren ist auf jeden Fall begeistert. „Die Spiele machen schon Spaß, aber das Klettern und Springen am Rand ist auch super“, finden Nico, Malte und Simon vom TV Deichhorst und deuten auf den aufgebauten Turn- und Kletterbereich neben den Spielfeldern. Die Taktik der Jungs vom TV Deichhorst in den jeweils zehnminütigen Spielen ist auch klar: „Der Torwart muss im Tor bleiben und wir müssen möglichst schnell abspielen“, erklären Enrico, Michael und Niklas.
Katharina Logemann, Trainerin der Minis vom TV Neerstedt ist sich sicher, dass die begeisterten kleinen Sportler viel Spaß haben. „Hier können sich alle so richtig austoben und sammeln dabei noch Erfahrungen.“ Natürlich sind auch ihre drei Kinder mit von der Partie. Die vierjährige Frieda, die sechsjährige Emma und der siebenjährige Paul spielen trotz ihres jungen Alters leidenschaftlich Handball und sind sich einig, dass sie auf dem Turnier noch ganz viele Tore machen wollen. Die sechsjährige Naomi von der HSG Grüppenbühren sieht das genauso: „Drei Tore habe ich schon gegen Hoykenkamp gemacht, vielleicht kann ich im nächsten Spiel noch mehr machen.“
Alles in Allem ist das Mini-Turnier ein voller Erfolg, denn die Kinder fühlen sich sichtlich wohl. Das liegt aber auch an der Einstellung der Trainer, denn die sind sich einig, dass es noch nicht nur um das Gewinnen der Spiele gehen soll, sondern vor allem um den Spaß und um das Lernen der Handballregeln. Aus diesem Grund achten die Schiedsrichter auch vor allem darauf, dass vor einem Torwurf mindestens drei Mal abgespielt wird, dass der Ball nicht mit dem Fuß berührt wird und dass keiner den Gegner foult. Bei leichteren Fehlern, wie das Übertreten des Kreises wird aber auch schon mal ein Auge zugedrückt.
Natürlich wurde neben der sportlichen Aktivität auch ausreichend für das leibliche Wohl gesorgt. Die vielen Helfer von Logemann und Hildener verkauften in der Cafeteria Brötchen, Bockwurst, Kuchen, Süßigkeiten und Getränke, denn wer Handball spielt hat natürlich auch großen Appetit.
Quelle: www.dk-online.de
|