HSG Delmenhorst besetzt Trainerposten neu
Handball: Stärkung der Jugend durch Gunnar Schäfer und Andre Wiehle

Delmenhorst (THM). Bei der HSG Delmenhorst tut sich in diesen Tagen eine ganze Menge. Auf einer Sitzung am Mittwochabend sind für mehrere Trainerpositionen die Weichen auf Zukunft gestellt worden.

Besonders erfreut ist Vorsitzender Rolf Heitmann, dass der obere männliche Jugendbereich stark besetzt ist. „Gunnar Schäfer und Andre Wiehle übernehmen ab sofort als Duo die A- und die B-Jugend“, berichtete Heitmann ein wichtiges Ergebnis der Sitzung.

Beide Übungsleiter besitzen einen Trainer-B-Schein und wollen ihre Handschrift in der nach Ostern beginnenden Qualifikation erkennen lassen. Der 42-jährige Gunnar Schäfer war bereits vor fünf Jahren als C-Jugend-Trainer und Co-Trainer der ersten Männer bei der HSG Delmenhorst. „Wir wollen die Jugendspieler an den Herrenbereich heranführen und dafür sorgen, dass sie dann auch bei der HSG bleiben“, beschreibt der Lehrer der Realschule Königsberger Straße das oberste Ziel.

Der jetzige A-Jugend-Coach Florian Bogun übernimmt die C-Jugend und Volker Gallmann, der mit der männlichen Jugend B in der Landesliga spielt, wechselt komplett in den Frauenbereich. „Er hat sich dort große Verdienste erworben“, lobt Heitmann. Nach Jahren, in denen die Frauenabteilung fast brach lag, gibt es nun wieder fast 40 Aktive und demnächst auch wieder eine dritte Mannschaft. Die Erste klopft ans Tor zur Landesklasse.

Für den Männerbereich könne noch kein Vollzug gemeldet werden, so Heitmann. Für die zweite Mannschaft wird noch ein Nachfolger von Stefan Neitzel gesucht.

Auch auf dem „Spielermarkt“ dreht sich das Karussel. Bei den drei obersten Männermannschaften ist eine kuriose Situation entstanden. „Die Erste hat keine Spieler, die Zweite hat keine Punkte und bei der Dritten ist jeweils das Gegenteil der Fall“, umreißt Rolf Heitmann die Situation Mitte der Rückrunde.

Die HSG Delmenhorst strebt an, alle drei Teams in ihrer jetzigen Liga zu halten. Welche Spieler nun „verschoben“ werden, steht noch nicht auf einem Formular. Vielmehr wird von Woche zu Woche entschieden, bis durch das Festspielen Fakten geschaffen sind. 

Das Modell lautet: Die Erste (Verbandsliga-Sechster, 17:21 Punkte) auf acht Mann aufstocken, die Zweite (Landesklasssen-13. und somit erster Abstiegsrang, 9:29 Punkte) qualitativ stärken und mit der Dritten (Landesklassen-Dritter, 26:10 Punkte) noch einen Sieg einfahren, damit rein rechnerisch alles klar ist.

Quelle: www.dk-online.de