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Auf der Auswechselbank herrscht gähnende Leere |
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Nach einem 19:29 (11:14) bei der SG Neuenhaus/Uelsen müssen die
Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst weiter auf die untere
Tabellenhälfte schauen. Der kleine Kader macht Sorgen und auch die neue
Niederlage war darauf zurückzuführen, dass es an Alternativen fehlte.
Nach 18 Minuten führten die Delmestädter 10:7, doch dann verletzte sich
Eike Harant. Auf der Bank saß jetzt nur noch ein Auswechselspieler und
so gab es kaum Zeit, einmal Luft zu schöpfen. In den nächsten 27
Minuten sollten den Gäste ganze zwei Treffer gelingen und so hieß es
nach 45 Minuten 20:12 für die Hausherren. Trainer Werner Rohlfs stellte
die Deckung um, doch auch das sollte keine Wende mehr bringen.
Das Spiel der Gäste litt auch unter einer enorm schlechten Wurfquote.
Nicht einmal ein Drittel der Versuche fanden ihr Ziel. Gegen einen
keineswegs übermächtigen Heimverein wäre etwas möglich gewesen, doch
die HSG machte sich das Leben unnötig schwer. Es gab viele technische
Fehler und die Abwehr zeigte sich wenig aggressiv. ,,Da hätten wir ganz
anders zupacken müssen", haderte Rohlfs, der weiß, dass der
Klassenerhalt noch nicht in trockenen Tüchern ist.
Er blickt schon auf die kommenden Wochen. ,,Drei Punkte müssen wir auf
jeden Fall noch einheimsen, wenn wir die Klasse halten wollen", lautet
seine Rechnung. Am kommenden Sonnabend wird es gegen Daverden erneut
schwer. ,,Da fällt auch noch Arne Schlausch aus. Außerdem ist noch
nicht klar, ob Eike Harant bis dahin genesen ist", hat Rohlfs erneut
Personalsorgen. Zwei Spieler aus der Zweitvertretung sollen den Kader
auffüllen. Aber auch dann hätte der Trainer nur acht Feldspieler zur
Verfügung.
In der entscheidenden Phase der Spielzeit möchte der Trainer dann auf
den einen oder anderen Routinier aus der Dritten zurückgreifen, um das
Saisonziel Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen.
quelle: dk-online.de
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