Nach einem schlechten Spiel die Meisterschaft gründlich gefeiert
Mit der schlechtesten Saisonleistung holte sich die HSG Delmenhorst erst dank eines energischen Schlussspurts in den letzten zehn Minuten noch die letzten Punkte zur Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesklasse Nord.

Die den Handball-Regionsoberligen sicherten sich die Frauen der HSG Delmenhorst mit einem mühsamen Sieg in Brake die Meisterschaft. Bei den Männern verteidigte der TSV Spitzenreiter Ganderkesee mit einem Erfolg in Wiefelstede den Ein-Tore-Vorsprung vor Elsfleth, der in Haarentor nichts anbrennen ließ.
FRAUEN: Beim 14:12 beim SV Brake haben die Frauen der HSG Delmenhorst lange um diesen Sieg bangen müssen, denn bis auf die beiden starken Torhüterinnen Reneè Nocon und Nadine Riethmüller hatte an diesem Tage keine Spielerin auch nur annähernd Normalform gebracht. Erst als die Brakerinnen in den letzten Minuten Konzentrationsschwächen zeigten, legten die Gäste noch einmal zu und bogen das Spiel durch zwei Strafwurftore von Stefanie Stolle in den letzen drei Minuten das Spiel noch um.
Wie ein roter Faden zogen sich die Abspielfehler und technischen Fehler durch das Delmenhorster Spiel, auch war der Druck im Angriff der Gallmann-Sieben viel zu gering, um die kompromisslos zupackende gegnerische Deckung in Verlegenheit zu bringen. Auch die Deckung hatte einige Abstimmungsprobleme, denn besonders im ersten Abschnitt bekam man die Braker Goalgetterin Beate Gloystein kaum in den Griff, denn sie setzte sich im Spiel 1-1 mehrfach energisch durch und auch aus dem Rückraum erzielte sie sehenswerte Treffer. Mit weiteren drei Toren in Folge durch Neubacher setzten sich die Brakerinnen noch einmal auf 11:7 (40.) ab, verloren dann aber den Faden.
Schließlich gelang Nicole Barkemeyer vom Kreis beim 11:11 der Ausgleich und als kurze Zeit später Kristin Esch mit ihrem einzigen Treffer die Führung erzielte, kippte das Spiel endgültig und am Ende konnten die Delmenhorsterinnen ausgelassen die Meisterschaft feiern.

Quelle: dk-online.de