Handball-Landesliga: Niederlagen für Delmenhorst II . Wenn die HSG Delmenhorst III spielt, muss man bis zum Schluss bleiben.
Delmenhorst·Landkreis. In der Handball-Landesklasse der Männer rückte die HSG Delmenhorst III nach ihrem Erfolg über die HSG Blexen auf den zweiten Platz vor. Zu den potenziellen Absteigern hingegen zählt die HSG Delmenhorst II, die ihre Partie gegen Spitzenreiter Neuenburg/Bockhorn deutlich verlor.
Delmenhorst III - Blexen 26:23 (10:15). Hätte einer der HSG-Anhänger die Halle nach 50 Minuten beim Stande von 17:23 verlassen, hätte es ihm niemand übel nehmen können. Doch was dann geschah scheint rekordverdächtig zu sein: In den verbleibenden zehn Spielminuten zeigten die Rot-Weißen ein völlig anderes Gesicht. Die Deckung ließ nichts mehr anbrennen. Im Spiel nach vorne klappte einfach alles. Treffsicher erzielten die Hausherren neun Treffer in Folge. Die Gäste, bei denen das kräftezehrende Spiel Spuren hinterlassen hatte, schafften es nun nicht mehr, den nun glänzend aufgelegten Timo Hermann im Tor zu überwinden. Nach dem 23:23 Ausgleich durch Ralf Kreuzer (54.) wollte die Mannschaft unbedingt den Sieg, und schaffte das scheinbar Unmögliche : Sie drehte den Spieß noch einmal herum.
Bis zur 50. Minute hatten die Gastgeber eine äußerst desolate Leistung geboten. Technische Fehler, Fehlwürfe, schlampige Anspiele und keinerlei Kampfgeist, das war es, was die Zuschauer bis dahin zu sehen bekamen. Kein Wunder also, dass der Tabellenneunte, der sich durch schnelles Spiel auszeichnete, bis dahin klar die Nase gehabt hat.
HSG III: Hermann, Görtz; Trimac, Franz 8/3, Hanke 1, Heitmann 2/1, Heller 1, R. Kreuzer 7, Poppe 3, Riethmüller 3, Nöll 1.
Spielfilm: 1:0 (1.) 1:4 (5.), 6:7 (15.), 8:11 (21.), 10:12 (23.) 10:15 (29.) - 12:17 (37.), 14:19 (41.), 17:23 (48.) 23:23 (54.), 26:23 (59.)
Delmenhorst II - Neuenburg/Bockhorn 27:41 (10:18). Nach der Papierform stand der Sieger bereits vor dem Anpfiff fest, spielte doch ein potenzieller Abstiegskandidat gegen einen der Meisterschaftsfavoriten. Und auch auf dem Parkett zeigten sich klare Unterschiede. Die HSG blieb zwar eine Viertelstunde auf Tuchfühlung, vergab in dieser Phase gute Möglichkeiten. Die Gäste jedoch ließen mehr und mehr ihre spielerische Klasse durchblicken, erhöhten das Tempo und erklärten ihre Abwehr zur Festung. Für die HSG-Angreifer wurde es immer schwieriger, die Deckung zu überwinden. Die zweite Spielhälfte begann gut für die Einheimischen, die deutlich aggressiver in der Deckung agierten, entschlossen den Weg zum Tor suchten und drei Treffer in Folge zum 13:18 erzielten. Aber der Tabellenführer ließ sich nicht beeindrucken.
HSG II: Cordes, Hoppe, Becker 2, Besuden 4, Coors 1, Eilers 3, Helfrich 3, Schröder 5, Unger 2, Frenzel 3, Schween 2, Kreuzer 2.
Spielfilm: 2:2 (4.), 6:9 (14.), 7:13 (18.), 8:15 (23.), 9:18 (28.), 10:18 (30.) - 13:19 (34.), 14:22 (39.), 17:24 (41.), 18:27 (45.), 18:30 (46.), 19:32 (48.), 20:34 (50.), 23:37 (55.), 27:41 (60.)
Quelle: dk-online.de
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