Mit gut 40 Spielerinnen in drei Teams will Gallmann in die nächste Saison starten
Nach dem klaren Sieg über Neerstedt II feiern die HSG-Handballerinnen die bereits vorher gesicherte Meisterschaft und den Aufstieg in die Landesklasse. Frauen-Handball boomt in Delmenhorst.
Das Meistertrikot übergestreift und kräftig gefeiert. Die Handball-Frauen wussten zwar vor dem Sieg über Neerstedt II schon längst, dass sie aufgestiegen sind, die Feierlaune hatten sie aber konserviert. FOTO: Rolf Tobis
Delmenhorst. Die mageren Zeiten sind vorbei. Der Frauen-Handball bei der HSG Delmenhorst ist wieder auf Bezirksebene zurück gekehrt. Überlegen sicherte sich die erste Mannschaft unter Regie von Trainer Volker Gallmann den Meistertitel in der Regionsoberliga und wird in der kommenden Saison in der Landesklasse spielen.
,,Auch dort wollen wir angreifen", verspricht Gallmann, den seine junge Mannschaft doch ein wenig überrascht hat. ,,Wir haben uns zwar den Aufstieg als Ziel gesetzt, dass es aber mit diesen Youngstern schon klappen wird, habe ich nicht ganz erwartet." Zu Gute kam dem jungen Team aber auch, dass die eine oder andere erfahrene Spielerin, wie Anja Szymanksi, mit ihrer Routine half.
Nach der nächsten Saison wird die Landesklasse abgeschafft. Ein oberer Platz wird notwendig sein, um weiter auf Bezirksebene spielen zu können. ,,Das müsste zu schaffen sein", sagt Gallmann, ,,zumal dann auch die lange verletzte Kerstin Janßen wieder völlig fit sein wird." Das Training werde entsprechend angezogen. Darauf könnten sich die Mädchen schon einmal einstellen, sagt der Trainer.
Hat die HSG vor Jahren nur mühsam überhaupt eine Frauen-Mannschaft auf die Beine stellen können, boomt es jetzt förmlich. ,,Von 36 Frauen habe ich bereits die Zusage", sagt Gallmann, ich gehe davon aus, dass wir mit 42 Spielerinnen in drei Mannschaften in die neue Saison gehen werden." Auch bei den unteren Mannschaften, die ebenfalls unter Gallmanns Führung stehen werden, soll ,,angegriffen werden". Ziel der II. Mannschaft ist es, den Aufstieg in die Regionsoberliga zu schaffen. HSG III soll in der Regionsklasse ebenfalls eine führende Rolle spielen.
Eine A-Jugend wird die HSG in der kommenden Saison nicht haben. Dieses einzige Manko sieht Gallmann nicht als so dramatisch an: ,,Unsere erste Frauenmannschaft ist so jung, dass wir das Verkraften und auf die nachrückenden Mädchen aus der B-Jugend warten können..."
Quelle: dk-online.de
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