|
Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst dürften nach einem
27:27 gegen RW Damme den Klassenerhalt endgültig sicher haben. Die
Südoldenburger haben sich in Sicherheit gebracht.
Spielerisch wurde vor allem im ersten Abschnitt wenig geboten. Viele
technische Fehler prägten das Spiel, wobei die Gastgeber ganz schlecht
aus den Startlöchern kamen. Die Mannschaft demonstrierte aber
Einsatzbereitschaft und arbeitete sich immer wieder heran. Aus einem
6:9 wurde ein 10:9, doch dann kamen die Dammer doch noch zu einer
12:10-Pausenführung.
Der zweite Abschnitt begann ähnlich, doch beim 20:19 erkämpften sich
die Delmenhorster die erste Führung. Beim 26:24 vergab Nils Werner
einen Siebenmeter, doch beim 27:25 schien die HSG wieder auf der
Siegesstraße zu sein.
Damme glich aber aus. 60 Sekunden blieben der HSG zum Siegtreffer, doch
in dieser Zeit gelang kein Wurf auf das gegnerische Tor. Eine Sekunde
vor dem Abpfiff gab es Neunmeter, der aber noch einmal abgespielt wurde
und bevor Nils Werner werfen konnte, kam die Schlusssirene.
Nur 30 Zuschauer sahen eine Partie, die von der Spannung lebte. Die HSG
hatte mit Hergen Franz und Ralf Kreuzer Routiniers reaktiviert, die dem
Spiel gut taten. Es gab neben Licht aber auch viel Schatten. Viele
Abspielfehler und zahlreiche überhastete Aktionen kosteten den Sieg.
Das Team zeigte aber Willen und Moral und wollte den Erfolg.
HSG: Lettmann, Meyer; Poetzsch 3, Werner 11/2, Bähner 2, Heyroth 1,
Kreuzer 1, Sünkenberg 3, Harant, Müller 2, Gärtner, Schlausch, Franz 4
Siebenmeter: HSG 4/2 - RW 6/4
Zeitstrafen: HSG 4 - RW 6
Schiedsrichter: Cordes/Hustedt (TSV Daverden) mit fehlerloser Vorstellung. Souveräner kann ein Gespann nicht agieren.
Spielfilm: 0:1 (1.), 3:3 (10.), 6:9 (18.), 10:9 (22.), 10:12 (30.)
12:15 (34.), 15;15 (36.), 20:19 (45.), 26:23 (52.), 27:25 (58.), 27:27.
quelle: dk-online.de
|