| Jungen scheitern knapp am Oberliga-Aufstieg |
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Delmenhorst (SROE). Die männlichen A-Jugend-Teams der HSG Delmenhorst und des TSV Ganderkesee haben den Sprung in die Oberliga-Nordsee verpasst. Der TSV hatte in der Relegationsrunde drei seiner Spiele denkbar knapp mit nur einem Tor verloren, schied als Gruppenletzter aus. Noch ärgerlicher war es für die HSG Delmenhorst, die zwei ihrer vier Spiele gewann, einmal unentschieden spielte und eine Partie verlor, genau wie die Konkurrenten aus Bützfleth/Drochtersen und Jever/Schortens. Da der direkte Vergleich zählte, landete die Schäfer-Sieben auf dem undankbaren dritten Platz. Für Ganderkesee bleibt ein Trost: Den Landesligaplatz haben die Jungen aufgrund der Vorjahresplatzierung sicher. Die HSG hingegen muss noch eine Runde erfolgreich überstehen, um ebenfalls in die Landesliga einzuziehen. TSV Ganderkesee: Nach ausgeglichenem Beginn und einer 10:9-Führung zur Pause erspielte sich der TSV in der Partie gegen Morsum in der zweiten Halbzeit klare Vorteile, führte 16:13, ehe zwei Zeitstrafen zum Verhängnis wurden. Morsum erzielte mit der Schluss-Sirene noch den 18:17-Endstand. Im zweiten Spiel gegen Horneburg erlebte Trainer Voßhans ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst führten seine Jungen 2:0, gerieten anschließend 2:5 in Rückstand, kämpften sich aber auf 6:6 heran. Leichte Fehler im Angriff ermöglichten dem Gegner jedoch, mit 10:6 in die Pause zu gehen. Nach Wiederbeginn gaben die Jungen noch einmal alles, schafften aber den Ausgleich nicht mehr. Die Partien gegen die JSG Wilhelmshaven, und HSG Osnabrück waren bedeutungslos und gingen verloren. TSV Ganderkesee: Gerlach; Kämena 7/1, Kruse 1/1, Schmelz 6, Kannenberg 6, Petrick 10/1, Kunst 3, Stolle 7, Uken 12/2, Janorschke 7. HSG Delmenhorst: Ohne die erkrankten und verletzten Kämena, Weiss und Osterloh musste die HSG ihre Spiele bestreiten, zeigte dennoch im ersten Spiel gegen Rotenburg eine gute Leistung und fuhr einen ungefährdeten Sieg ein. Auch gegen Bützfleth/Drochtersen zeigten sich die Rot-Weißen lange Zeit spielbestimmend, versäumten es aber, sich entscheidend abzusetzen. Als Keeper Hoppe in der 25. Minute eine direkte Rote Karte erhalten hatte, weil er kurz vor seiner Torlinie stehend einen gegnerischen Angreifer berührt hatte, wechselte Schäfer Guido Plate ein, und ihm war es zu verdanken, dass das Team die Partie mit einem Remis beenden konnte. Zwei starke Abwehrreihen prägten die Partie gegen Jever/Schortens. Nachdem die HSG zwei Strafwürfe nicht verwandeln konnte, musste sie sich geschlagen geben. Im letzten Spiel gegen OHV Aurich tat sich die Schäfer-Sieben zunächst etwas schwer, ging aber kurz vor der Pause 12:11 in Führung, baute diese im zweiten Duchgang auf drei Treffer aus.
HSG Delmenhorst: Hoppe, Plate; Freese 6, Markowski 8, Oetken 19/10, Schween 13, Streckhardt 4, Thode 1, Windels 11, Janßen 5/3, Kalthoff 1. Quelle: dk-online, 22.05.09 |




