TSV-Jugend mit dem längeren Atem

Delmenhorst · Ganderkesee (sroe). Deutlich mit 40:32 (15:18) gewann die männliche Handball-A-Jugend des TSV Ganderkesee das Landesligaspiel beim Ortsnachbarn HSG Delmenhorst.

In Durchgang eins spielten die Teams auf Augenhöhe. Die HSG kam immer wieder über ihren starken Kreisläufer Markowski zum Torerfolg. Auf Seiten des TSV erwies sich vor allem Rückraumschütze Petrick als äußerst treffsicher. Bis zur 19. Minute besaßen die Hausherren kleine Vorteile, lagen nahezu immer mit ein bis zwei Treffern in Front, ehe der Ganderkeseer Deckungsverband die Anspiele an den Kreis fast komplett unterband und so der HSG viel von ihrer Gefährlichkeit nahm. Auch Torhüter Gerlach fand immer besser ins Spiel. Nach dem 15:15 gelang den Gästen zur Pause eine Drei-Tore-Führung.

Nach Wiederbeginn leistete sich die HSG zahlreiche Fehlversuche, die die Gäste prompt mit Tempogegenstoß-Toren bestraften. Ganderkesee hingegen erwies sich in diese Phase als cleverer, fand selbst in doppelter Unterzahl noch eine Lücke in der HSG-Deckung und erhöhte auf 25:20. Als die Schäfer-Sieben in der Folgezeit ein schlechtes Rückzugsverhalten an den Tag legte, in der Deckung insgesamt zu wenig arbeitete, hatte der TSV leichtes Spiel und zog Tor um Tor davon.

HSG: Hoppe, Weiß; Freese 3, Janssen 1, Kämena 2, Kalthoff, Knauer, Markowski 8, Oetken 7, Schween 5, Streckhardt, Zummert, Thode, Windels 5.

TSV: Gerlach; Kämena, Schmelz 4, Petrick 10, Kunst, Stolle 6, Kruse 1, Logemann, Janorschke 1, Mackenthun 8, Kannenberg 2, Horenhoff, Uken 5.

Quelle: dk-online, 03.09.09