Derby-Niederlage gegen Booholzberg
Die Akteure des Handball-Verbandsliga-Derbys HSG Grüppenbühren/Bookholzberg gegen HSG Delmenhorst haben rund 130 Zuschauern am Ammerweg Schmalkost geboten.

Die Gastgeber feierten einen ungefährdeten 25:19 (13:7)-Erfolg und haben als Aufsteiger schon neun Punkte auf dem Konto. Die HSG Delmenhorst steht mit 0:14 Zählern auf einem Abstiegsplatz. Zwar gingen die Gäste mit 3:1 in Führung, doch dann offenbarte sich Harmlosigkeit aus dem Rückraum. ,,Dazu muss man auch sagen, dass Bookholzberg eine sehr stabile Abwehr hat", lobte Trainer Werner Rohlfs den Gegner. Dessen Coach Frank Mehrings nannte neben der Defensive vor allem ,,die bessere zweite Welle" als ausschlaggebend.
Torwart Sascha Dellwo kassierte erst in der 27. Minute das dritte Feldtor der Delmenhorster, die ohne Backe viele Würfe über das Tor semmelten. Zu diesem Zeitpunkt stand es 11:6, und wenig später gingen die Mannschaften bei 13:7 in die Pause.
Im zweiten Durchgang stellten die Delmenhorster zunächst auf eine 5-1-Deckung, ab der 45. Minute sogar auf 4-2 um. Damit kam die Mehrings-Truppe zunächst nicht klar, hielt aber trotzdem eine Fünf-Tore-Führung. Als Werner Dörgeloh gegen die offensive Deckung einen Siebenmeter herausholte, indem er Eins-gegen-eins ging - und diesen selbst verwandelte - war die Begegnung entschieden.
Auf der Seite des Siegers gefiel Gaylord Klammt, der seine körperliche Überlegenheit in fünf Tore ummünzte. ,,Gegen Delmenhorst wirft man keine 30 Tore", war Frank Mehrings schon vor dem Spiel klar, dass der Küchenmeister Schmalhans heißen würde. Für die Zuschauer war es ein Derby mit wenig Toren und einer hohen Fehlerquote.

Quelle: dk-online.de