Überzahlspiel und Ausbeute nicht gut genug

Handball: HSG 29:33 in Schüttorf

Delmenhorst (fr). Handball-Verbandsligist HSG Delmenhorst hat das erste Spiel unter der Regie des neuen Trainers Gunnar Schäfer verloren. Nach dem 29:33 (16:17) beim FC Schüttorf bleibt die HSG mit mageren zwei Punkten auf dem Konto Schlusslicht.

„In den ersten 30 Minuten hat sich die Mannschaft an meine Marschroute gehalten“, berichtet Schäfer, der seiner Crew insgesamt ein gutes Zeugnis ausstellt. „Sie hat als Team alles gegeben und wirklich aufopferungsvoll gekämpft.“ Mit den Leistungen seiner Torhüter war der Trainer allerdings nicht zufrieden. Stammkeeper Mirko Lettmann wurde vermisst.

Die HSG spielte vor der Pause schnell und gestaltete die Partie völlig offen. Die zwischenzeitliche Führung war verdient und mit nur einem Tor Rückstand war beim Seitenwechsel noch alles möglich. Doch schon in Abschnitt eins beklagte Schäfer die zu hohe Fehlwurfquote und die schlechte Ausnutzung des Überzahlspiels.

Nach der Pause blieb die Partie bis zum 24:24 offen, aber dann zogen die Grafschafter auf 29:25 weg. Doch die Delmenhorster kämpften sich wieder heran. Es ist müßig, darüber nachzudenken, ob noch mehr möglich gewesen wären, wenn sich Andre Müller bei einem 29:31-Rückstand seines Teams nicht für einen Dreher entschieden hätte, anstatt dem gegnerischen Torhüter den Ball um die Ohren zu hauen. So trafen die Hausherren postwendend und spielentscheidend zum 32:29 und 33:29.

„Ich sehe dennoch immer noch gute Perspektiven“, Schäfer lässt sich seinen Optimismus nicht rauben, „die Mannschaft kann noch viel mehr und wird das bald auch zeigen.“

Vielleicht ja schon am kommenden Sonnabend ab 18.30 Uhr in der Stadionhalle. Dann ist der Tabellendritte HSG Bützfleth/Drochtersen zu Gast.

HSG:

Cordes, Hoppe; Besuden 1, Eilers, Gärtner, Harant 2, Heitmann 1, Heyroth 4, Kreuzer 2, Müller 4, Poetzsch 2, Sünkenberg 2, Werner 10/6, Wessels 1.

 

Zeitstrafen:FC 6 – HSG 2

Siebenmeter: FC 3/3 – HSG 7/6

Spielfilm: 1:0, 3:3, 6:4, 8:8, 9:10, 14:14, 17:16 – 24:24, 26:24, 29:25, 31:29, 33:29.

Quelle:dk-online, 18.01.10