In letzter Sekunde verliert HSG das Spiel
Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst sind mit dem 24:25 (13:7) gegen RW Damme haarscharf am zweiten Saisonsieg vorbeigeschliddert. Die Mannen von Trainer Gunnar Schäfer waren mit einem 13:7 zum Pausentee gegangen. Im zweiten Abschnitt wollte dann aber lange Zeit nichts klappen. Im ersten Abschnitt bekamen die Gäste aus Südoldenburg kein Bein an die Erde. Die Delmenhorster legten ein 4:0 vor und kassierten den ersten Gegentreffer erst nach knapp acht Minuten. In der ersten Halbzeit standen die Hausherren sicher in der Abwehr und hatten in Torhüter Mirko Lettmann einen ganz starken Rückhalt.
In den ersten Minuten nach Wiederbeginn schien alles so weiter zu laufen, doch dann kam eine lange Durststrecke. 16:12 hieß es nach 37 Minuten, doch der nächste HSG-Treffer wollte erst elf Minuten später zum 17:17 folgen. In dieser Phase agierten die Gastgeber sehr hektisch, spielten ihre Angriffe nicht aus und begingen zudem eine Fülle technischer Fehler. Damme setzte sich zwischenzeitlich auf drei Tore ab, doch die Delmenhorster bewiesen Moral und schafften die Führung zum 23:22. Die Gäste drehten den Spieß um, doch Nils Werner glich mit Siebenmeter aus. Nach einer Unterbrechung waren nur noch Sekunden zu spielen. Die Hausherren ließen die Dammer dennoch zum Wurf kommen und so gab es eine ebenso bittere wie vermeidbare Niederlage.
Kämpferisch ist der Mannschaft kein Vorwurf zu machen. Im ersten Durchgang stimmte es auch spielerisch, doch der Durchhänger im zweiten Abschnitt war einfach zu lang. Den Abstieg werden die Schäfer-Schützlinge nicht mehr vermeiden können und so kann der Übungsleiter den Rest der Saison schon für einen Neuaufbau für die Landesliga nutzen.
HSG Delmenhorst: Lettmann, M. Cordes; Poetsch 1/1, Werner 5/3, Besuden 2, Heyroth 3, Eilers, Harant 2, Müller 6, Sünkenberg 1, Torsten Gaertner 1, Kreuzer 2, Schween, Wessels 1
Siebenmeter: HSG 4/3 - Damme 5/3
Zeitstrafen: HSG 2 - Damme 5
Schiedsrichter: Tobias und Oliver Bunselmeyer (HSG Varel) mit solider Leistung.
Zuschauer: 60
Spielfilm: 4:0 (2.), 13:7 (30.) 16:12 (37.), 17:19 (48.), 23:22 (56.), 24:25
 
 
 
 
Quelle: dk-online.de