Jürgen Janssen übernimmt Führung der HSG Delmenhorst

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  Der neue Vorstand der HSG Delmenhorst, v. li.: Helmfried Unger (stv. Vorsitzender Verwaltung), Rolf Heitmann (stv. Vorsitzender Finanzen), Fritz Behrens (stv. Vorsitzender Spieltechnik), Jörg Schröder (stv. Vorsitzender Jugend) und Jürgen Janssen (Vorsitzender). FOTO: Dieter Freese   

Seit Oktober war die HSG Delmenhorst ohne Vorsitzenden, weil Rolf Heitmann nach zehnjähriger Amtsführung aus gesundheitlichen Gründen zurück getreten war. Der neue Chef der Handballer heißt Jürgen Janssen. Von Dieter Freese

Delmenhorst. Eine neue Führungsmannschaft haben sich die Mitglieder der HSG Delmenhorst auf ihre Jahreshauptversammlung im Schlachthof-Restaurant Baldus gegeben. Neuer Vorsitzender ist Jürgen Janssen, der bei zwei Gegenstimmen und drei Enthaltungen gewählt worden ist. Zwar wurden zwei Posten neu besetzt, aber es gibt mit Janssen nur ein neues Gesicht im Vorstand, weil der im Oktober aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretene Rolf Heitmann sich jetzt um die Finanzen im Verein kümmert. Bei seiner Wahl gab es fünf Enthaltungen der nur 22 anwesenden Mitglieder. Heitmann löst Detlef Slabinski ab, der sich nicht mehr für das Amt des Stellvertretenden Vorsitzenden Finanzen zur Verfügung stellte. Seit der Gründung der HSG im Mai 1992 hat Slabinski die Kasse geführt. Er wurde dafür vom stellvertretenden Vorsitzenden Helmfried Unger ebenso geehrt wie Heitmann für seine zehnjährige Arbeit als Vorsitzender. Die Posten der stellvertretenden Vorsitzenden für Verwaltung (Unger), Spieltechnik (Fritz Behrens) und Jugend (Jörg Schröder) blieben in der personellen Besetzung unverändert. Für die Öffentlichkeitsarbeit konnte während der Versammlung niemand gefunden werden. Unger bedauerte die geringe Resonanz bei der Versammlung, die in knapp einer Stunde zwölf Tagesordnungspunkte abgearbeitet hat. Er nahm auch kein Blatt vor den Mund, als er darüber berichtetete, dass die HSG Ende des Jahres nicht gerade positive Schlagzeilen geschrieben hat. Unger erinnerte an Heitmanns Rücktritt, das schlechte Abschneiden der Verbandsliga-Männer und die damit verbundene Trennung vom Trainer-Duo Werner Rohlfs/Ralf Bostelmann. Der neue Trainer Gunnar Schäfer hat die Wende nicht mehr herbeiführen können.
,,Der neue Vorstand wird alles daran setzen, die Mannschaft in der Landesliga wieder aufzubauen", versprach Unger. Erfreut zeigte er sich darüber, dass mit Kerstin Janssen jemand gefunden worden ist, der sich um den Schiedsrichterbereich kümmert. Dennoch benötige die HSG dringend Referees - vor allem für den jungen Bereich. ,,Sonst drohen uns Strafen oder es werden uns Mannschaften gestrichen."
Positiv wirkt sich für alle Bereiche der Ausrüstervertrag mit dem Sporthof aus. Janssen freute sich darüber, ,,dass alle mitgezogen haben, als wir die Übungsleiterentschädigungen reduzieren mussten". Das sei Vereinsgeist...

 

Quelle: dk-online