| HSG hat mit zwei Rückkehrern den Wiederaufstieg im Auge |
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Delmenhorster Handballer träumen in der Landesliga von besseren Zeiten
Nur noch Landesliga heißt es für die HSG-Handballer. Dem Druck, sofort wieder aufsteigen zu müssen, fühlt sich der Trainer nicht ausgesetzt.
Von Dieter Freese Delmenhorst. Mit Andre Haake als wichtigstem Neuzugang werden die Handballer der HSG Delmenhorst in der Saison eins nach dem Abstieg aus der Verbandsliga die Punkterunde in der Landesliga angehen. Trainer Gunnar Schäfer geht mit einem Zwölfer-Kader in die Saison. Dahinter stehen acht Ergänzungsspieler – davon drei A-Jugendliche, die ihre Spielpraxis aber vornehmlich in der Weser-Ems-Liga-Mannschaft der HSG kriegen sollen. Mit Nils Werner hat Schäfer einen wichtigen Shooter an den Weser-Ems-Ligisten TSV Ganderkesee abgegeben. Auch Mario Wessels ist nach Ganderkesee zurückgekehrt. Aus Hude ist Rückraumspieler Martin Aschmoneit zurück gekommen und vom TV Neerstedt Tobias Schenk. Vor allem auf dem erfahrenen Haake liegen die Hoffnungen in Delmenhorst. Er soll als routinierter Handballer die jungen Spieler führen, ist auf dem Feld praktisch der verlängerte Arm des Trainers und wird Schäfer vertreten, wenn er einmal nicht da sein sollte. Haake hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass er ein guter Handballer ist. Der schnelle Linksaußen, der sehr gut auch in der Mitte eingesetzt werden kann, ist mit dem TV Neerstedt in die Regionalliga aufgestiegen, wechselte dann zurück zu seinem Stammverein TSG Hatten/Sandkrug. Hoffnungen für eine bessere Zukunft wecken mit Frederic Oetken, Linkshänder Jonte Windels und dem stämmigen Kreisläufer Marcian Markowski drei A-Jugendliche. Alle drei haben das Zeug dazu, in der Landesliga bestehen zu können und werden ihre Einsatzzeiten erhalten. Schäfer ist mit der Vorbereitung bisher zufrieden, hält sein Team vor allem konditionell gut in Schuss. „Wir müssen allerdings noch an der Disziplin feilen, dass wir Aktionen auch zu Ende spielen und nicht so früh abschließen“, hat der Trainer natürlich noch Anlass zur Kritik. Schäfer fühlt sich nicht dem Druck ausgesetzt, sofort wieder aufsteigen zu müssen. „Wir wollen oben mitspielen“, blickt er voraus, „und dann werden wir sehen, was möglich ist.“ Es steigt aus der Landesliga nur der Erste direkt auf.
Quelle: dk-online, 25.08.10 |




