Delmenhorst. Die Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst haben sich vom Wilhelmshavener HV II mit einem 27:27 (13:16) getrennt.

 

„Es sah schon so aus, als müssten wir ohne Punkt nach Hause fahren. Wir müssen über das Ergebnis froh sein“, meinte Jörg Rademacher, Trainer der Verbandsliga-Handballer der HSG Delmenhorst, nach der Punkteteilung beim Wilhelmshavener HV II. Am Sonntag kam sein Team in der Jadestadt zu einem 27:27 (13:16). HSG liegt zur Pause zurück Der Trainer der Delmenhorster dachte bei diesen Worten daran, dass sein Team – besonders in Hälfte eins – deutlich zurücklag. Über 6:3 (13.), 10:5 (18.) und 13:12 (28.) führte der WHV II, den Rademacher als „erwartet schweren Gegner“ bezeichnete, zur Pause mit 16:13. Auch im zweiten Abschnitt lag der Gastgeber zunächst in Führung, ehe Thies Kohrt nach 59:07 Minuten das 26:26 gelang. 31 Sekunden später wurde der Delmenhorster Jörn Janßen von Sebastian Fritz gefoult (Rademacher: „Er war der letzte Mann“).

Eine Disqualifikation mit Bericht und ein Siebenmeter, den Andre Haake zum 26:27 verwandelte, waren die Folgen. Nach 59:44 Minuten nahm der WHV II eine Auszeit. Neun Sekunden vor dem Abpfiff bescherte Finn-Laurent Busalski Wilhelmshaven das 27:27. HSG-Trainer Jörg Rademacher nennt Remis „gerecht“ „Wir haben uns wie erwartet schwergetan“, stellte Rademacher, der das Unentschieden als „gerecht“ bezeichnete, fest. Er musste Spieler einsetzen, die erkrankt waren und während der Woche kaum trainieren konnten. Dadurch fehlte, so Rademacher, einige Male die Durchschlagskraft.

Mit Rückraumspieler Christoph Groß (acht Tore) und dem vierfachen Torschützen Georg Auerswald (Kreis) hätte der HSG große Schwierigkeiten gehabt. Der Coach lobte die „gute Moral“ seines Teams. Ferner sagte er: „Die Mannschaft hat sich nicht aufgegeben und immer an sich geglaubt. Das ist aller Ehren wert.“ Niclas Schanthöfer bestritt in Wilhelmshaven nach einer Verletzung sein erstes Punktspiel. Rademacher betonte auch, dass es für die HSG noch viel zu tun gäbe: „Es gab viel Leerlauf und wir müssen an der Chancenverwertung arbeiten. Bis die Spieler alles umsetzten, was ich mir vorstelle, wird es noch dauern.“

HSG Delmenhorst: Lettmann, Voß, Schröder; Ludwig, Timmermann 5, Oetken 2, Schanthöfer 1, Haake 9/5, Janßen 4, Goyert 1, Kohrt 2, Schöps, Freese 3, Windels. Siebenmeter: HVN II 8/6 – HSG 6/5. Zeitstrafen: HVN 3 – HSG 4. Disqualifikation mit Bericht: Sebastian Fritz (60.).

Schiedsrichter: Max Eilers/Philip Jandt (TSG Hatten-Sandkrug).

Spielfilm: 6:3 (13.), 10:5 (18.), 13:12 (28.), 16:13 – 20:16 (40.), 23:22 (52.), 26:26 (60.), 27:27.