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Am Montag 09.05.2022 gab es eine finale Einigung der Stammvereine TV Deichhorst und VSK Bungerhof über die endgültige Trennung zum 30.06.2022. Es wurde ein entsprechender Aufhebungvertrag geschlossen und die zuletzt ausgebliebenen Zahlungen werden Mitte des Monats Mai nachgeholt. Der Einigung gingen intensive Gespräche voraus, die die teilweise sehr unterschiedlichen Sichtweisen der Stammvereine deutlich gemacht haben. Die Gespräche haben bestätigt, dass die Entscheidung getrennte Wege zu gehen für beide Vereine die Richtige ist. Trotz der intensiven Gespräche und Unterschiede ist es beiden Vereinen wichtig zu betonen, dass mit dieser Einigung auch zukünftig ein guter Umgang miteinander gepflegt wird. Letztendlich hat man eine gemeinsame erfolgreiche Vergangenheit und diese soll in beiden Vereinen immer Bestand haben. Zusätzlich gab es am 09.05.2022 auch Gespräche zwischen dem TV Deichhorst und Vertretern des neu gegründeten Verein HSG Delmenhorst e.V.. Die Gespräche haben zu einer Vereinbarung über die Trennung der Handballabteilung des TV Deichhorst und den Übergang dieser Abteilung in den neuen Verein geführt. Beide Parteien haben sich darauf verständigt in Zukunft weiter zusammen zu arbeiten und gemeinsam die vorhandenen Ressourcen zu nutzen. In der nächsten Zeit werden die Mitglieder der Handballabteilung des TV Deichhorst darüber informiert, wie es weiter geht und wie man sich bei dem neuen Verein HSG Delmenhorst e.V. anmelden kann. Es ist dazu noch geplant, dass Vereinsvertreter des neu gegründeten Verein zu den aktuellen Mannschaften gehen und dort die notwendigen Formalitäten regeln. Zusätzlich wird ein Ansprechpartner genannt, an den sich die Mitglieder hinsichtlich der Kündigung beim TV Deichhorst und der Anmeldung im neuen Verein HSG Delmenhorst e.V. wenden können. Mit diesen wichtigen Schritten wurden die notwendigen Voraussetzungen geschaffen den Handball im gegründeten Verein HSG Delmenhorst e.v. in Kooperation mit dem VSK Bungerhof neu zu organisieren. Beide Vereine stellen sich mit Ihrer neuen Kooperation den aktuellen Herausforderungen und sind sehr zuversichtlich, dass es gelingt wieder mehr Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, für den Handballsport zu begeistern. Viele Grüße Jens Hafemann 1. Vorsitzender HSG Delmenhorst

Guten Abend, vor dem gestrigen Spiel gegen die Hunte Aue Löwen wurde die 1. Herren darüber informiert, dass die HSG Delmenhorst bei einer möglichen Meisterschaft in der Oberliga Nordsee auf den Aufstieg in die Dritte Liga verzichten wird. Aufgrund der hervorragenden sportlichen Leistung hätte sich das die Mannschaft und das Trainerteam um Jörg Rademacher verdient und daher ist diese Entscheidung für sie sehr bedauerlich. Ein Aufstieg in die dritte Liga kommt nicht in Frage, da die dortigen Voraussetzungen nicht erfüllt werden können. Es bestehen weder die wirtschaftlichen Voraussetzungen noch gibt es die dafür notwendige Infrastruktur im Verein. Zusätzlich musste der Vorstand auch die aktuelle interne Situation bei der HSG Delmenhorst berücksichtigen. Auf die sportlichen Belange hat diese Entscheidung keine Auswirkungen, noch gibt es dazu Vorgaben. Das hat das Team beim gestrigen Spiel wieder einmal eindrucksvoll bestätigt. Es ist absolut gewillt die Meisterschaft zu gewinnen. Den sportlichen Erfolg will der Vorstand zum Anlass nehmen den Verein in der Zukunft so aufzustellen, dass es bei einer vergleichbaren Situation zu einer anderen Entscheidung kommen kann. Dazu wird in der nächsten Zeit die Unterstützung der Mitglieder benötigt und es ist beabsichtigt auch mit den Sponsoren über ein Engagement zu sprechen, dass es erlaubt die wirtschaftlichen Anforderungen der dritten Liga zu erfüllen. Davor gilt es für den Vorstand der HSG die aktuellen Herausforderungen zu meistern und daran zu arbeiten, dass wieder mehr Kinder und Jugendliche den Weg zum Handball und damit zur HSG Delmenhorst finden.

Wir als HSG sind über die aktuelle Lage in der Ukraine sehr besorgt und sind mit unseren Gedanken bei allen Menschen, die vor Ort vom Krieg betroffen sind, Angehörige verloren oder alles zurückgelassen haben und versuchen sich in Sicherheit zu bringen.

Bei der HSG Delmenhorst gibt es aufgrund der aktuellen Corona Situation mit der Omnikronwelle erste ernsthafte Auswirkungen. Die männliche A-Jugend musste vom Spielbetrieb der Oberliga Nordsee abgemeldet werden. Es sind nicht mehr genügend Spieler vorhanden, um die noch ausstehenden Spiele in dieser Saison 2021/2022 zu bestreiten. Zum Abgang von Julien Timmermann, der kurzfristig zum HC Bremen gewechselt ist, kommen weitere Absagen einiger Spieler aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen. Viele der Spieler möchten unter den aktuellen Umständen nicht weiter am Spielbetrieb teilnehmen. Das hat das Trainerteam Dag Rieken und Michael Smarzly, nach Rücksprache mit den verbliebenen Spielern, dazu bewogen den Vorstand der HSG Delmenhorst zu bitten das Team vom Spielbetrieb abzumelden. Alle Beteiligten bedauern diesen Schritt, aber man respektiert die Entscheidungen einiger Spieler und die ganze Angelegenheit hinterlässt die Frage, ob es sinnvoll ist diese Spielzeit unter diesen Umständen tatsächlich weiter fortzuführen.  

Bei einer gestrigen Besprechung der 1. Damen sind die Mannschaft und Ihr Trainer Kai Flathmann übereingekommen getrennte Wege zu gehen. Die Vorstellungen der Mannschaft und Ihres Trainer über die zukünftige Ausrichtung und Ziele sind zu unterschiedlich, so dass beide Parteien vereinbart haben die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden. Kai Flathmann kam vom TY Oyten und hat die Mannschaft nach der Trennung von Christoph Nisius Anfang Dezember 2021 übernommen. Die sportliche Leitung mit Beate Hildener an der Spitze und die Mannschaft sind dabei Alternativen für den vakanten Trainerposten zu suchen.

Nach der Mitteilung, dass der Vertrag von Jörg Rademacher nicht verlängert wird, freut sich die HSG Delmenhorst die Verpflichtung von Thies Libchen bekannt geben zu können. Er folgt damit in der nächsten Saison auf Jörg Rademacher. Thies Libchen, ehemals Kohrt, ist 31 Jahre alt und von Beruf Gerichtsvollzieher. 1995 hat er mit dem Handball beim TV Grambke angefangen und dort nach der A-Jugend von 2008 - 2010 erst in der zweiten Mannschaft gespielt und von 2010 - 2017 in der 1. Herren in der Oberliga Nordsee. 2017 wechselte er vom TV Grambke zur HSG Delmenhorst und spielte dort bis 2020 unter Jörg Rademacher. Seine aktive Karriere musste er im gleichen Jahr aufgrund eines Unfall beenden. Mit dem Trainerjob hat er schon in jungen Jahren beim TV Grambke angefangen. Er trainierte dort mehre Jugendmannschaften und 2015 als Co-Trainer die 2. Herren. Bei der HSG Delmenhorst übernahm er im Herbst 2019 nach dem plötzlichen Tod von Volker Gallmann die A-Jugend und erreichte mit Ihnen 2020 in der Oberliga die Qualifikation zur Relegation zur A-Jugend Bundesliga. In der aktuellen Saison hat er Jörg Rademacher als Co-Trainer der 1. Herren unterstützt und die Gelegenheit genutzt, seine Trainer-B-Lizenz zu erwerben. Der Verein ist sich sicher, dass mit Thies die erfolgreiche Arbeit von Jörg Rademacher kontinuierlich fortgesetzt wird. Thies Libchen  wird nun umgehend mit der Planung für die nächste Saison beginnen. Erste Gespräche mit den aktuellen Spielern der 1. Herren werden in den nächsten Tagen folgen. Der Verein wird Thies in den nächsten Tagen der Presse vorstellen. Ein entsprechender Termin wird demnächst bekannt gegeben.

Gestern Abend fand ein Gespräch zwischen Jörg Rademacher, Lennard Witt als Teammanager der 1. Herren und Jens Hafemann als 1. Vorsitzender der HSG statt. Bei dem Gespräch wurde Jörg Rademacher mitgeteilt, dass sein Vertrag nicht mehr verlängert wird und dieser zum Saisonende ausläuft. Die HSG Delmenhorst befindet sich aktuell im Umbruch, stellt sich für die Zukunft neu auf und muss dabei die Auswirkungen der Pandemie berücksichtigen. Diese Umstände haben u.a. zu der Entscheidung geführt, dass der Vertrag mit Jörg Rademacher nicht mehr verlängert wird. Jörg Rademacher wird die Mannschaft bis zum Ende der aktuellen Saison weiterhin mit vollem Einsatz und Ehrgeiz trainieren und versuchen eine gute Platzierung mit dem Team zu erreichen.